Gudrun KAMMASCH, Bernd LUBBEN
Die 2. IGIP-Regionalkonferenz "Lernen und Lehren in virtuellen und realen Räumen", fand vom 13.-15.9.2007 an der Bergischen Universität Wuppertal statt. Dabei hat sich gezeigt, dass das Konzept der Regionalkonferenzen wachsenden Anklang findet und sich offensichtlich bewährt. Über 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer führten auf dem UNI-Campus Freudenberg gemeinsam über 2 ½ Tage eine fruchtbare inhaltsreiche Diskussion. Organisiert wurde die Tagung von Prof. Dr. Hans Bernhard Woyand, Sprecher der Arbeitsgruppe "Knowledge Management and Computer Aided Technologies" (siehe sein Bericht in diesem IGIP-Report). Besonders angenehm und wohltuend wurde empfunden, dass alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Anfang bis Ende der Tagung alles gemeinsam diskutieren konnten, ohne Aufsplittung in Parallelgruppen.
Die anwesenden Arbeitsgruppenmitglieder nutzten die Gelegenheit auch zum Austausch, zu Abstimmungen und Planungen weiterer Aktivitäten hinsichtlich der nächsten Regionaltagung in Mittweida als auch des kommenden IGIP-Symposium in Moskau:
European Qualifications Framework
Ein Schwerpunkt in Moskau soll die Diskussion zum "Europäischen Qualifikationsírahmen EQF" und seine Auswirkungen auf alle Bildungssysteme in Europa sein. Auch sind die möglichen Auswirkungen auf den IGIP-Qualitätsstandard zu über-prüfen. Prospektiv dazu wurde in Miskolc von den anwesenden Sprechern der Arbeitsgruppen die neue Arbeitsgruppe "Postgraduate Education and European Qualifications Framework" gegründet: Sprecher ist Prof. Sorin Zaharia (Rumänien), stellvertetender Sprecher Ralph Dreher (Universität Bremen). Die Arbeitsgruppe lädt alle Interessierten ein, Beiträge zu einem Workshop in Moskau einzureichen.
Doppelspitze in der AG "Mensch und Technik"
In Wuppertal bot sich die Gelegenheit für Mitglieder der Arbeitsgruppe "Mensch und Technik", die fällige Neuwahl eines Sprechers durchzuführen. Gewählt wurde eine gleichberechtigte Doppelspitze: Joachim Hoefele (Hochschule Winterthur) und Erik de Graaff (TU Delft). Damit wird der besonderen Bedeutung dieser Thematik in IGIP und SEFI Rechnung getragen. Die Arbeitsgruppe wird darauf hinwirken, eine Stellungnahme zur Ächtung von Krieg zu formulieren und Ingenieurpädagogen und -pädagoginnen zu unterstützen, ihre Studierenden für diese ethische Grundsatzfrage zu sensibilisieren.
3. IGIP-Regionaltagung Frühjahr 2008 in Mittweida
Die nächste, dritte, Regionaltagung der IGIP wird vom 3. - 5. April 2008 in Mittweida (Sachsen) stattfinden. Die Arbeitsgruppe "Mensch und Technik" der IGIP wird mit der Arbeitsgruppe "Ethics" der SEFI einen Schwerpunkt ausgestalten.
Glossar zur Ingenieurpädagogik
Zur besseren weltweiten Verständigung werden die IGIP-Arbeitsgruppen ein "Glossar Ingenieurpädagogik" als Ergänzung zu den IGIP-Akkreditierungsrichtli-nien in den Sprachen Deutsch, Englisch und Russisch erarbeiten. Dabei wird auf die Vorarbeit von TREE zurückgegriffen.